Gremium MC - einer der führenden Motorrad-Clubs in der europäischen Bikerszene und der größte MC in Deutschland, der im Jahr 2002 bereits auf eine 30-jährige Tradition zurückblicken konnte. 1972 in Mannheim gegründet, befindet sich der MC in permanenter Weiterentwicklung.
Mittlerweile gehören zahlreiche Chapter in Deutschland und weitere in Italien, Polen, auf den kanarischen Inseln, in Slowenien und Bosnien-Herzegowina, Österreich & Thailand zur großen Familie des weltweiten Gremium Motorcycle Club und pflegen untereinander eine ganz besondere Freundschaft und sehr enge, langjährige Beziehungen.
Unser Club versteht sich als eine Gemeinschaft von Bikern, die durch starke Zusammengehörigkeit und Bruderschaft eine eigene Lebensart verkörpert. Unser Colour verkörpert unsere Einstellung und unsere Power durch die aufgehende Sonne und die geballte Faust, die sich in den Himmel streckt. Der 7. Buchstabe im Alphabet ist das "G", ausserdem besteht der Name "Gremium" aus sieben Buchstaben.
1978 veranstalte der Gremium MC gemeinsam mit dem Bones MC die "Presi-Rally" (Sitzung der deutschen Motorrad-Clubs) auf der Friesenheimer Insel in Mannheim, in den Jahren 1983, 1986 und 1995 war der Gremium MC alleiniger Ausrichter der Sitzung. Der Gremium MC prägt seit 1972 die deutsche Clubszene maßgeblich mit, unter anderem waren wir auch 1986 Gründungsmitglied der Interessenvertretung der deutschen Biker, Rocker & Motorradfahrer - der Biker Union e.V.
Bereits 1988 gingen Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft in Baden-Württemberg gegen uns vor, am 10.11.1988 wurden mehrere Chapter des Gremium MC wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung verboten. Mehr als 550 Polizeibeamte hatten zuvor Clubhäuser und Wohnungen gestürmt, Mitglieder verhaftet und angebliches Beweismaterial sichergestellt. Später verkündete die Staatsanwaltschaft vollmundig, der Gremium MC sei "zerschlagen" und ein erfolgreicher Schlag gegen das organisierte Verbrechen sei gelungen.
Nach und nach stellte sich jedoch heraus, das die ganze Aktion ein Fehlschlag war, bis auf wenige Mitglieder, die wegen Drogenbesitzes und anderer "nicht besonders schwerer Fälle" in Haft blieben, wurde der Großteil nach kurzer Zeit wieder freigelassen. Das Vereinsverbot wurde 3 Jahre später aufgehoben, die Kosten des Verfahrens in Millionenhöhe trug das Land (also letztendlich der Steuerzahler).
Schon oft wurde versucht, uns ideologisch in irgendeine Ecke zu stellen oder als rechtsradikale oder gar kriminelle Vereinigung abzustempeln - jedes Mal ohne Erfolg und ohne bleibende Schäden für uns. Die Presse, die Innenministerien der Länder und des Bundes und andere Unwissende handeln nach dem Motto "Tut einer von ihnen Böses, verurteilen wir sie alle - tun sie Gutes, verleugnen wir es".
Wir distanzieren uns deutlich von "Rechten" & "Linken" Ideen - wir glauben nur an uns. Wer uns nicht versteht, kann auch nicht über uns urteilen. Wichtig ist uns unser Lebensgefühl, nur der Bruder auf dem Motorrad neben einem und der Zusammenhalt im Gremium MC - man muss uns nicht lieben, aber man sollte uns respektieren.
Beeindruckend finden wir es, wie ignorant die Medien mit uns und mit anderen Motorradclubs umspringen - fast immer wird von "Rockerkriegen", "spektakulären Waffenfunden" und ähnlichem Blödsinn berichtet, so gut wie nie werden die Lügen und Falschmeldungen hinterher wieder zurück genommen.
Beispielsweise werden wir immer wieder fälschlicherweise als "dem Hells Angels MC" nahe stehend, mit "dem Bandidos MC verbündet" kategorisiert, grundsätzlich werden uns immer die Prädikate "gewaltbereit", "berüchtigt", "rechtsradikal" und ähnliche verliehen - je nachdem, wer gerade berichtet. Sensationsmeldungen oder billig aufgemachte Schlagzeilen, die vor Blut triefen, verkaufen sich nun mal besser.
Fakt ist, das wir weder einem anderen MC besonders nahe stehen, noch haben wir Probleme mit anderen MCs. Wenn wir angegriffen werden, wehren wir uns allerdings - das ist dann aber noch lange kein "Rockerkrieg", Meinungsverschiedenheiten gibt es schließlich auch in anderen Gesellschaftsschichten.
Gerne berichten auch Stern, Spiegel, Focus, BZ, Tagesspiegel, Bild oder irgendwelche antifaschistischen Käseblätter über unsere Verbindungen zur Neo-Nazi-Szene, auch hier werden gerne Begriffe wie Hooligans, Skinheads, Nazis, Nazi-Rocker und ähnlicher Mist verwendet, natürlich ebenfalls ohne fundierte Kenntnisse der Szene oder der Hintergründe. Sicherlich sind wir keine Waisenknaben, aber die haltlosen Vorwürfe der deutschen Medien sind zum Teil unglaublich und haben zu einer Welle von Abmahnungen und Verfahren geführt.
Auch in Zukunft werden wir uns zur Wehr setzen, wenn wir zu Unrecht diffamiert werden wie im Fall des "Deutsch-Äthiopiers" Ermyas M. aus Potsdam, der angeblich von Gremium-Mitgliedern zusammengeschlagen wurde - mittlerweile behauptet diese unglaubliche Lüge niemand mehr, ein schaler Beigeschmack bleibt trotzdem, zumal die Medien diese Falschmeldungen nie widerrufen haben.
Die Medien stören sich nur selten an unseren Eingaben und schreiben munter weiter jeden Blödsinn, oft sträuben sich einem die Haare, was das alles für ein Scheiß berichtet wird - die Headlines der Zeitungen zeugen vom Intellekt ihrer Schreiberlinge: "Polizei nimmt Waffen-Rocker fest" und "Polizei verhindert Rocker-Krieg" wurde z.B. getitelt, als die Polizei Brandenburgs, unterstützt von Spezialeinheiten aus anderen Bundesländern, eine Party des Gremium MC in Cottbus stürmte, 131 Gäste zusammenknüppelte und dann eine 3/4 Stunde gefesselt im Schnee liegen ließ, bis die mit Kabelbindern abgebundenen Hände langsam schwarz wurden. Der spektakuläre Waffenfund bestand übrigens aus einer Schreckschuss-Waffe (die einem Gast gehörte, der nicht beim Gremium MC Mitglied war), ein paar kleinen Mengen Drogen für den Eigenbedarf und einigen Baseball-Schlägern.
Dafür bezahlte der Steuerzahler einen Gross-Einsatz mit mehreren hundert Beamten, Hubschraubern und allem, was der moderne "Rechtsstaat" so alles aufbieten kann! Dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie erfolglos der Staat immer wieder gegen sogenannte kriminellen Rocker-Gruppierungen vorgeht und maßlos Steuergelder für Wild-West-Spielchen verschleudert.